Texte zu Gottesdiensten
im Kirchenjahr




1. November 2026
Wird das Gedenken der Reformation begangen, ersetzt es das Proprium dieses Sonntags.

22. Sonntag nach Trinitatis (grün) – In Gottes Schuld
Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte. (Ps 130,4)

 

Predigtgottesdienst

Vorspiel

Eröffnung
Unser Anfang steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat, der Bund und Treue hält ewiglich und nicht loslässt das Werk seiner Hände. R: Amen. (a)
Von Gott dazu geschaffen, dass wir ihn suchen und finden sollen, spüren wir: Ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in ihm. Darum kommen wir zu ihm und versammeln uns unter seinem Wort, (möchten auch Gäste sein an seinem Tisch). Er vergebe, wo wir abgeirrt sind von seinen Wegen und schenke uns Leben aus seiner Kraft zu allem Guten. Er führe uns aus Ängsten und Zweifeln heraus und helfe uns, ihm und unseren Nächsten mit ganzem Herzen zu dienen, erleuchtet durch seinen Geist und erfüllt mit seiner Gnade, die in Jesus Christus ist. (b)

Lied zum Eingang: O gläubig Herz, gebenedei – EG 318,1–4

Psalmgebet (gesprochen)
Votum: Hilf du uns, Gott, unser Helfer, um deines Namens Ehre willen. Errette uns und vergib uns unsere Sünden, um deines Namens willen! Ps 79,9
Psalm 143Herr, erhöre mein Gebet (EG.E 110 / EG 755)
oder
Votum: Der Herr ist gut und gerecht, darum weist er Sündern den Weg. Ps 25,8
Psalm 32 Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind (EG.E 47 / EG 717)

Tagesgebet
Beten wir in der Stille zu Gott, und beugen uns vor seiner Heiligkeit: – Stille –
Gott, du ewige Güte. Erlöse uns von allem, was uns gefangen nimmt, und allem Hochmut. Mache uns zu Menschen deiner Liebe, dass wir – angerührt von deiner befreienden Nähe – uns deiner Gnade freuen, dir gern dienen und dich loben in unserem Tun durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Bruder und Herrn. (c)
oder
Gott. Du weißt, wie sehr wir der Änderung und Umkehr bedürfen. Aber du trittst nicht mit Gewalt an uns heran, sondern kommst in deinem Wort: offen ist es und gut, heilen will es und uns herausführen aus allem selbstbezogenen Wünschen und Tun. Wir bitten dich für jetzt und alle Zeit: Lass uns dir, Gott, nicht ausweichen. Schenke uns vielmehr Zutrauen zu deinem Wort, zu Jesus, der deine frohe Botschaft selber ist, dein Sohn, unser Bruder und Herr bis in Ewigkeit. (d)
oder
Barmherziger, versöhnender Gott. Wehre ab, was uns bedroht und vergib uns alle Verfehlungen, dass uns nichts hindere in unserem Miteinander dich zu ehren und nach deinen Weisungen zu leben. So bitten wir als Gemeinde deines Sohnes Jesus Christus, unseres Bruders unter den Menschen, unseres Herrn für Zeit und Ewigkeit. (e)

Schriftlesung (Altes Testament): Micha 6,1–8 (VI) Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist
oder (Evangelium): Matthäus 18,15–20 (IV) Alles, was ihr auf Erden lösen werdet …

Antwortlied: Wo Menschen sich vergessen – EG.E 30

Predigttext (Epistel): Römer 7,14–25 (II) Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen …

Predigt

Besinnung (Stille oder Musik oder Lied)

Bekenntnis / Lobpreis
Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der uns tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht. (Kol 1,12) Lasst uns Zeugnis geben von der Hoffnung, die uns durch Christus zuteil wird:
Hymnus aus dem Kolosserbrief Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes (EG 765)

Fürbitten
Weil da kein Unterschied ist, sondern wir allesamt Sünder sind und des Ruhmes ermangeln, den wir bei Gott haben sollten, hoffen wir miteinander auf seine Versöhnung und rufen ihn an: G: Kyrie eleison.
Um Vergebung für den Hass, der Rasse von Rasse trennt, Volk gegen Volk stellt und Klasse gegen Klasse aufbringt – rufen wir: G: Kyrie eleison.
Um Vergebung für das habsüchtige Streben von Menschen und Völkern, sich zu unterwerfen, was nicht ihr eigen ist – rufen wir: G: Kyrie eleison.
Um Vergebung für die Besitzgier, die die Arbeitskraft von Menschen ausbeutet und die Erde verwüstet – rufen wir: G: Kyrie eleison.
Um Vergebung für den Neid von Menschen auf das Wohlergehen und das Glück der anderen – rufen wir: G: Kyrie eleison.
Um Vergebung für die mangelnde Teilnahme an der Not der Heimatlosen, Entrechteten und Flüchtlinge – rufen wir: G: Kyrie eleison.
Um Vergebung für die Sucht nach dem Rausch, der Leib und Leben von Menschen zugrunde richtet – rufen wir: G: Kyrie eleison.
Um Vergebung für den Hochmut, der uns dazu verleitet, auf uns selbst zu vertrauen statt auf Gott und seine Gnade – rufen wir: G: Kyrie eleison.
Gebe uns Gott durch Christus seinen Geist, dass wir untereinander freundlich und herzlich seien und einander vergeben, wie auch Gott uns vergeben hat in Christus – darum lasst uns rufen: G: Kyrie eleison. (f)

oder
Allmächtiger, ewiger Gott. Nach deinem Willen bringen wir Dank und Fürbitte vor dich für alle Menschen, auch anstelle derer, die weder danken noch bitten können. Nimm unser Beten gnädig an. Wir bitten dich: G: Herr, erhöre uns
Erfülle die ganze Kirche mit dem Geist der Wahrheit, dass alle, die dich bekennen, eins werden unter deinem heilsamen Wort und zusammenstehen in deiner Liebe. Wir bitten dich: G: Herr, erhöre uns
Beschütze alle, die in der Welt und bei uns zu regieren haben, dass wir in Frieden leben können. Lass die, deren Auftrag es ist, zu raten oder zu richten, das Beste des Landes suchen und urteilen ohne Ansehen der Person. Wir bitten dich: G: Herr, erhöre uns
Erfülle mit deinem Geist alle, die das Evangelium verkündigen und deine Gemeinde leiten, dass sie durch Lehre und Leben deine Wahrheit bezeugen und deine Sakramente recht verwalten. Wir bitten dich: G: Herr, erhöre uns
Deiner ganzen Kirche und dieser versammelten Gemeinde gib Gnade, dein Wort mit Ehrfurcht zu hören und anzunehmen und dir zu dienen in Gehorsam und guten Taten unser Leben lang. Wir bitten dich: G: Herr, erhöre uns
Um deiner Güte willen bitten wir dich: tröste und stärke alle, die in diesem vergänglichen Leben Angst und Kummer haben und unter Not, Krankheit und anderem Unglück leiden. Wir bitten dich: G: Herr, erhöre uns
Vor dir gedenken wir derer, die im Glauben entschlafen sind und in deinem Frieden ruhen: gib allen, die Glieder sind am Leibe Jesu Christi, dass wir am Tag der Auferstehung die Stimme dessen hören, der uns zu sich ruft und aufnimmt in sein ewiges Reich. Wir bitten dich: G: Herr, erhöre uns
Das gewähre uns, Vater im Himmel, durch unseren Mittler und Fürsprecher Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn. (g)

oder das Wochengebet der VELKD

Vaterunser

Lied zum Ausgang: Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen – EG Wü 649 in Auswahl

Abkündigungen – Schlussstrophe: Unsern Ausgang segne Gott (EG 163)

[ Sendungswort
Wenn du, Herr, Sünden anrechnen willst – Herr, wer wird bestehen? Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte. Ps 130,3.4 ]

Segen – Nachspiel

 

entfalteter Wort- bzw. Abendmahlsgottesdienst (Form der Messe)

Vorspiel (h) – Eröffnung

Lied zum Eingang: O gläubig Herz, gebenedei – EG 318,1–4

* Eingeständnis und Zusage
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, G: der Himmel und Erde gemacht hat. Uneingestandene Schuld zehrt an unserer Kraft, weil nicht ans Licht kommen darf, was falsch gelaufen ist. Uneingestandene Schuld zwingt, anders dazustehen, als wir sind. Uneingestandene Schuld nagt an unserer Seele und macht krank. Lasst uns auf Gottes Barmherzigkeit vertrauen und ihm (in der Stille) bekennen, was uns an Schuld bedrückt. (Stille) Miteinander bitten wir Gott um seine Gnade: (i) G: Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er vergebe uns unsre Sünde und führe uns zum ewigen Leben. (oder in anderer Form) Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen die Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. (2. Kor 5,19) Wir dürfen gewiss sein: Der allmächtige Gott hat sich erbarmt und sich uns zugewandt in Jesus Christus, durch den Sünde, Angst und Tod überwunden ist. Aus seiner Vergebung können wir leben. Was gewesen ist, soll nicht mehr beschweren, was kommt muss uns nicht schrecken. Gottes Gnade ist unseres Lebens Freude und Kraft. (oder in anderer Form)
Kyrie (EG 178.1–14) – Gloria (EG 180.1–4) (k) oder Bitte und Lob (k)
Wo wir die Lauterkeit des Herzens verfehlen; wo wir anderen mit der Härte unseres Urteils schaden; wo wir unseren ungestümen Wünschen folgen; wo wir mit den Gütern der Erde schlecht umgehen – da brauchen wir Gottes Vergebung: (l)
Kyrie-Ruf
Wer seine Sünde leugnet, dem wird’s nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen. Spr 28,13
Gloria-Gesang oder Lobpreis der Hoffnung (k)
Du bist meine Zuversicht, Herr, mein Gott, R: meine Hoffnung von meiner Jugend an. (Ps 71,5) Gott des Lebens, nimm dein Licht nicht von uns. Gott des Lebens, setze deiner Freude in uns keine Grenzen. Gott des Lebens, schließe nicht deine Tür vor uns. Gott des Lebens, verwehre uns deine Gnade nicht – Stille – Du, Gott des Lebens, R: Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke mein Licht: Christus, meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürcht’ mich nicht. (EG Wü 576) Gott des Lebens, die Ewigkeit kann dich nicht fassen und unsere beschränkten Worte können die Größe deiner Güte nicht einfangen. Dennoch: Komm in unsere bekümmerten Herzen. Komm du zu uns in der Stille nahe und richte uns auf. – Stille – Du, Gott des Lebens, R: Meine Hoffnung und meine Freude... [ Gott des Lebens, schenke uns deine Vergebung für unsere sorglosen Gedanken, für unsere unbedachten Taten, für unsere leeren Worte und alles Reden, mit dem wir andere verletzt haben: – Stille – Du, Gott des Lebens, R: Meine Hoffnung und meine Freude... ] Gott des Lebens, führe uns hinaus über unser Versagen durch falsches Verlangen, durch unser verkehrtes Tun, wo es von Hass erfüllt ist, durch unsere Verschwendung deiner Gaben, durch unsere Versäumnisse, weil wir uns nicht gekümmert haben: – Stille – Du, Gott des Lebens, R: Meine Hoffnung und meine Freude... Christus, du voller Liebe, gehängt an den Baum des Kreuzes und doch auferstanden am Ostermorgen, vertreibe die Sünde aus unseren Herzen wie den Nebel von den Bergen, gründe neu, was wir vorhaben und tun, fülle mit Sinn, was wir sagen, und befreie uns, wer wir auch sind. – Stille – Du, Gott des Lebens, (m) R: Meine Hoffnung und meine Freude... oder Entfaltetes Kyrie (k)
Weil es so viel ungestillte Sehnsucht gibt: Sehnsucht nach Beachtung, nach Anerkennung, nach Liebe, nach Gott. Weil es so viel unbeantwortete Fragen gibt, nach dem Sinn des Lebens, nach dem Sinn unbegreiflichen Sterbens, Fragen nach unserer Zukunft, Fragen nach Gott – darum rufen wir:
Kyrie-Ruf
Weil es so viel Schuld gibt: Schuld, die wir wissen, Schuld, die wir verdrängen, Schuld, die uns über uns verzweifeln lässt, Schuld, die uns trennt von anderen Menschen und von Gott – darum rufen wir:
Kyrie-Ruf
Weil das unsere Hoffnung ist, dass Gott unser Rufen hört, dass er hinter die Masken schaut, die wir tragen, dass er unsere Sehnsucht spürt, unseren Fragen antwortet, unsere Schuld vergibt und sich von uns nicht trennt – darum rufen wir: (n)
Kyrie-Ruf

Tagesgebet (wie oben)

Altes Testament: Micha 6,1–8 (VI) Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

Graduale: Psalm 143,1.6.8Herr, erhöre mein Gebet, vernimm mein Flehen um deiner Treue willen. (aus EG.E 110) (o)
oder Psalm 143Herr, erhöre mein Gebet (EG 755)

Epistel: Römer 7,14–25 (II) Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen …

Halleluja
Halleluja. Gott heilt, die zerbrochenen Herzens sind, * und verbindet ihre Wunden. Ps 147,3 Halleluja. Gottes Barmherzigkeit währet von Geschlecht zu Geschlecht * bei denen, die ihn fürchten. Lk 1,50 Halleluja.

Evangelium: Matthäus 18,15–20 (IV) Alles, was ihr auf Erden lösen werdet …

Lied der Woche: Wo Menschen sich vergessen – EG.E 30

Predigt zu Römer 7,14–25 (II) Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen …

Besinnung (Stille oder Musik oder Lied)

Bekenntnis – Fürbitten (wie oben)

Friedensgruß
Freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. (Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss.) 2. Kor 13,11.12

* Lied zur Bereitung: Herz und Herz vereint zusammen – EG 251,1.5–7

[ * Bereitung
Jesus Christus, unser Herr, lädt uns ein, mit diesen Gaben aus Gottes Schöpfung sein Mahl zu feiern. Durch seine Gnade gibt er sich uns zu eigen, damit er in uns lebe und wir in ihm. Wir sehen zwar nur Brot und Wein, aber in diesen sichtbaren Zeichen mache er uns gewiss, dass er uns speist und zum ewigen Leben nährt. Lasst uns dies Sakrament empfangen als Unterpfand dafür, dass die Kraft des Leidens und Sterbens Jesu Christi uns vor Gott gerecht macht. So wollen wir voll Freude zum Himmel aufschauen, wo Christus in der Herrlichkeit des Vaters ist und woher wir ihn erwarten als unsern Erlöser für ewig. (p) ]

* Dialog – Präfation – Sanctus Der Herr sei mit euch G: Und mit deinem Geiste. Erhebet eure Herzen. G: Wir erheben sie zum Herrn. Lasst uns danksagen und Gott preisen. G: Das ist würdig und recht. In Wahrheit ist es würdig und recht, /
unser Dienst und unsere Freude, /
+ dass wir dir, ewiger Gott, und deiner Gnade danken.
Denn durch deinen Sohn Jesus Christus /
+ hast du der ganzen Welt dein Heil eröffnet:
Auch die dir ferne waren, dürfen deine he spüren. /
Auch die sich in Irrwegen verlaufen haben, willst du nach Hause führen /
+ Auch die in Schuld verstrickt sind, willst du mit deiner Güte gewinnen.
Darum singen wir dir inmitten deiner ganzen Schöpfung, /
stehen in der Schar deiner Zeugen seit Anbeginn der Welt, /
stimmen ein in das Lob, das Himmel und Erde verbindet /
+ und bekennen mit allen deinen Engeln ohne Ende: (q) G: Heilig, heilig, heilig (EG 185.13)

* Abendmahlsgebet
Heiliger Gott. Dir bringen wir unser Lob durch Jesus Christus, deinen Sohn. Er hat deinen Namen verherrlicht, deinen Willen vollbracht, dein Reich begonnen und hat sich selbst dahingegeben, damit wir leben. Einsetzungsworte Sooft wir von diesem Brot essen und von diesem Kelch trinken, erfahren und bezeugen wir das Geheimnis des Glaubens: G: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir (EG 189) Indem wir hier das Gedächtnis Christi halten, feiern wir sein vollkommenes Opfer am Kreuz und seine ruhmreiche Auferstehung und Himmelfahrt; wir bekennen, dass er der Herr aller Dinge ist; und bereiten uns für seine Ankunft in seinem Reich. Wir bitten dich, Gott: Durch deinen heiligen Geist lass uns dieses Brot und diesen Wein empfangen als Leib und Blut Christi. Nimm an unser Lob. Und indem wir auf sein Geheiß hin essen und trinken, vereine uns mit Christus zu einem Leib in ihm und stärke uns, ihm in der Welt zu dienen. Dir, dem einzig heiligen und ewigen Gott, Vater, Sohn und Heiligem Geist, geben wir Lob und Ehre, jetzt und allezeit. (r)

Vaterunser

* Brotbrechen – Agnus Dei
Der Kelch des Segens, für den wir danken, ist die Gemeinschaft des Blutes Christi. Das Brot, das wir brechen, ist die Gemeinschaft des Leibes Christi. Denn ein Brot ist's: So sind wir, die vielen, ein Leib, weil wir alle an einem Brot teilhaben. 1. Kor 10,16.17 G: Christe, du Lamm Gottes (EG 190.2)

* Einladung – Austeilung

* Dankgebet
Danket dem Herrn, denn er ist freundlich. Halleluja. R: und seine Güte währet ewiglich. Halleluja. (Ps 118,1) oder
Lobe den Herrn, meine Seele, R: und was in mir ist, seinen heiligen Namen ... (Ps 103,1–4) Wir danken dir, Gott, für das Mahl deines Sohnes. Trotz aller Schuld der Welt beginnst du schon jetzt mit deinem Frieden unter uns, lässt uns Gerechtigkeit zuteil werden und bewahrst das Leben. Mach uns zu Zeugen deiner Güte durch ihn, Christus Jesus, unsern Bruder und Herrn. (s)

Lied zum Ausgang: Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen – EG Wü 649 in Auswahl

Abkündigungen – Friedensbitte – [ Sendungswort – ] Segen – Nachspiel (wie oben)

 

Quellen und Vorlagen

Soweit nicht anders angegeben sind Bibelverse wörtlich zitiert aus: Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung – revidiert 2017, © 2017, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart [ ] durch Klammern gekennzeichnete Stücke können entfallen * durch einen Stern gekennzeichnete Stücke entfallen, wenn kein Abendmahl gefeiert wird (sprachlich) verändert a Eingang in reformierten Liturgien b vgl. Kirchenbuch für die Evangelische Kirche der Pfalz, Bd. 2, Speyer 2006, S. 822 c vgl. Beratungsstelle, Liturgieentwürfe für das Kirchenjahr, Frankfurt/M 1982, S. 226 d RB e vgl. Evangelisches Gottesdienstbuch (UEK/VELKD), Leipzig / Bielefeld 2020, S. 463 f vgl. Württembergisches Gottesdienstbuch I (OKR) Stuttgart 2004, S. 311, Nr. 10 g vgl. Badische Agende I, OKR Karlsruhe 1996, S. 24f h beim Einzug kann die Bibel mit vorgetragen und zum Altar bzw. Lesepult gebracht werden i vgl. Ergänzungsband zum Evangelischen Gottesdienstbuch, Berlin 2002, S. 48, Nr. 12 k Zur Abwechslung im Anrufungsteil wird für die Zeit nach Trinitatis angeregt, Kyrie und Gloria durch Formen des Lobpreises aus verschiedenen Traditionen der Ökumene zu ersetzen. l vgl. M. Evang / G. Kerl / I. Seibt (Hg), Nimm an unser Gebet, Neukirchen-Vluyn 2011, S. 129 m vgl. Iona-Community, hier und überall, Hamburg / Frankfurt, 2004, S. 13 n vgl. Reformierte Liturgie, Wuppertal 1999, S. 104 (S. Bukowski) o andere Psalmversionen Evangelisches Gottesdienstbuch, Berlin 2000, S. 394 Reimpsalter Ausgabe des EG für die Evangelisch-reformierte Kirche, Ps 143 (in Auswahl) Joppich / Reich / Sell, Preisungen, Münsterschwarzach 1998, S. 130 f. p vgl. E. Wolf, M. Alberts, Kirchenbuch, München 1941, S. 174 (nach J. Calvin) q RB r vgl. Book of Service, (United Reformed Church, England & Wales) Edinburgh 1980, S. 31 s vgl. A. u. W. Armbrüster, Wir bringen die Welt ins Gespräch …, Düsseldorf 1996, S. 134