18. Oktober 2026
Entsprechend den Regelungen mancher Landeskirchen kann an diesem 3. Sonntag im Oktober „Kirchweih“ gefeiert werden und damit das reguläre Proprium ersetzen.
20. Sonntag nach Trinitatis (grün) – Die Ordnungen Gottes
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6,8
Predigtgottesdienst
Vorspiel
Eröffnung (Begrüßung)
Unser Anfang steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat, der Bund und Treue hält ewiglich und nicht loslässt das Werk seiner Hände. R: Amen. (a)
oder
Im Namen des Vaters, dessen Wort bleibt in Ewigkeit. Im Namen des Sohnes, dessen Liebe uns Halt gibt durch die Zeit. Im Namen des Heiligen Geistes, dessen Kraft uns Tag um Tag erneuert. (b) –
Der Regenbogen, der dann und wann am Himmel leuchtet, ist eine gut erklärbare Erscheinung der Natur. Neben dem Erstaunen über seine Schönheit wird er aber auch als „Zeichen“ gedeutet, so auch in der Bibel als die Erinnerung an Gottes Bund mit allem Lebendigen auf der Erde. (1. Mose 9,12 ff) Gott gibt eine verlässliche Ordnung in den vielfältigen Erfahrungen des Lebens. Dem soll der Mensch in seinem Verhalten entsprechen, wie der Spruch über dieser Woche mahnt: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ Micha 6,8 (c)
Lied zum Eingang: Meinem Gott gehört die Welt – EG 408 in Auswahl
Psalmgebet (gesprochen)
Votum: (Herr, ich lobe dich des Tages siebenmal, um deiner gerechten Ordnungen willen.) Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben; sie werden nicht straucheln. HERR, ich warte auf dein Heil und tue nach deinen Geboten. Ps 119,164–166
Psalm 119 A – Wohl denen, die ohne Tadel leben (EG.E 99 / EG 748)
oder
Votum: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. Pred 12,13
Psalm 19 B – Das Gesetz des Herrn ist vollkommen (EG.E 37 / EG 708)
Tagesgebet
Beten wir in der Stille zu Gott und bitten um seinen Geist für unser Miteinander: – Stille –
Allmächtiger, barmherziger Gott, bewahre uns nach deiner Güte vor allem, was uns schaden kann. Mache uns bereit, dir ganz mit Leib und Seele zu dienen und so in Freude das zu vollbringen, was du von uns erwartest. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn. (d)
oder
Gott, du Freund der Ordnung, die das Leben schützt und bewahrt. In deinen Händen sind die Herzen der Menschen und das Recht der Völker. Du rufst uns in deinen Dienst und zur Verantwortung für diese Welt. Lass uns nicht müde werden in unserer Sorge um Gerechtigkeit und suchen, was dem Frieden dient. So bitten wir durch Jesus Christus, der uns Mut macht und unsere Kraft erneuert, heute und alle Tage bis in deine Ewigkeit. (e)
oder
Gott im Himmel. Deine Liebe ist mächtiger als jede Bosheit, deine Geduld langmütiger als aller Zorn, dein Erbarmen stärker als die Härte menschlicher Absichten. Wir bitten dich: Öffne uns Ohren und Herzen durch dein Wort, damit wir die Liebe zueinander lernen in der Nachfolge deines Sohnes Jesus Christus, unseres Bruders und Herrn. (f)
Schriftlesung (Altes Testament): 1. Mose 8,18–22; 9,12–17 (I) Gottes Bund mit allem Lebendigen
oder (Epistel): 2. Korinther 3,1–6 (VI) Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig
Antwortlied: Wohl denen, die da wandeln – EG 295,1–4
Predigttext (Evangelium): Markus 2,23–28 (II) Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht
Predigt
Besinnung (Stille oder Musik oder Lied)
Bekenntnis / Lobpreis
Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der uns tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht. (Kol 1,12) Lasst uns Zeugnis geben von der Hoffnung, die uns durch Christus zuteil wird:
Hymnus aus dem Kolosserbrief – Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes (EG Wü 765)
oder
Setzen wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott, welcher ist der Heiland aller Menschen, besonders der Gläubigen. vgl. 1. Tim 4,10 Bezeugen und bekennen wir, worauf wir vertrauen:
Apostolisches Glaubensbekenntnis – Ich glaube an Gott, den Vater ... – EG Wü 686
oder
Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Joh 4,16 So vertrauen wir uns zuversichtlich Gott an:
Bekenntnislied: Liebe, die du mich zum Bilde ... – EG 401,1–4(7)
Fürbitten
Heiliger Gott, du unendliche Macht, du barmherziger Vater. Wir leben in der Welt, die du geschaffen hast, doch oft vergessen wir, was wir dir alles verdanken. Befreie uns von den Mächten, die uns beherrschen wollen, seien es weltanschauliche Ideologien oder persönliche Begierden. Erleuchte uns durch dein Wort, erfülle uns mit deinem Heiligen Geist bei allem, was wir vorhaben und tun. Wir rufen: R: Herr, erbarme dich.
Öffne uns den Blick dafür, wie die Erde erfüllt ist von deinen Gesetzen in der Natur, im Wechsel der Geschichte, in unserem persönlichen Dasein. Deine Gerechtigkeit schafft Recht unter uns Menschen. Deine Wahrheit lässt uns mit Vernunft und durch prüfende Wissenschaft die Wirklichkeiten des Lebens erkennen. Deine Liebe führt uns als Geschöpfe im Begehren zusammen und will, dass das Leben auf diesem Planeten weitergeht und uns Geborgenheit, Freude und Glück erfüllen. Wir rufen: R: Herr, erbarme dich.
Mach uns wachsam dafür, dass in dieser Welt auch andere Mächte am Werk sind. Unrecht und Zwietracht stellen uns gegeneinander; Gewalt und Hass gefährden den Frieden; Lügen, Ideologien, Visionen und Utopien verfälschen die Wahrheit und versprechen, was sie nicht halten können; Begierde nach Macht und Besitz, Vergewaltigung an Leib und Seele zerstören Vertrauen und Fürsorge zwischen Menschen. Wir rufen: R: Herr, erbarme dich.
In dieser zwiespältigen Welt brauchen wir deine Kraft. Weil du selbst heilig bist, willst du, dass auch wir heilig leben – ohne Hochmut, dass wir nicht auf andere herabsehen; in Offenheit, dass wir Lebenslust nicht verdammen; und auch nicht ängstlich, so dass wir alles Unbekannte vermeiden. Dein Heiliger Geist führe uns in ein Leben voller Freiheit, geprägt durch Freude, erfüllt von Frieden. Wir rufen: R: Herr, erbarme dich.
Wir bitten für alle, die Unrecht leiden; für die, die von falschen Heilsversprechen verblendet sind; für die, die von ihren Süchten und Begierden getrieben werden; für die, die von Angst und von Hochmut besessen sind; für die, die alles haben wollen und nichts mehr glauben; für die, die reichlich satt sind und doch immer mehr Hunger haben; für die, die guten Willen haben, aber immer wieder von ihrer Schwäche überwältigt werden. Wir rufen: R: Herr, erbarme dich.
Gott des Lebens, hilf uns und stehe uns bei, dass wir auch einander helfen. In deinem Namen haben wir alles Heil. In deiner Macht finden wir alle Heilung. So können wir leben in deiner Welt, nach deinen Ordnungen, mit deiner Begleitung. Dir allein gebührt alle Ehre und Anbetung, – Vater, Sohn und Heiligem Geist – jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. (g)
Vaterunser
Lied zum Ausgang: Es kennt der Herr die Seinen – EG 358 in Auswahl
Abkündigungen – Schlussgesang: Unsern Ausgang segne Gott – EG 163
[ Sendungswort
Herr, dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Ps 119,105 ]
Segen (wie üblich)
oder
Möge Gott uns segnen im Zeichen des Regenbogens, den er in die Wolken gesetzt hat: im Rot der flammenden Liebe, im Orange der kindlichen Freude, im Gelb der wärmenden Sonne, im Grün des aufkeimenden Lebens, im Blau des weiten Himmels, im Violett von Trost und Überwindung. Möge Gott unser aller gedenken nach seinem Bund mit der Erde: Der Schöpfer durch (+) Christus im Heiligen Geist. (h)
Nachspiel
entfalteter Wort- bzw. Abendmahlsgottesdienst (Form der Messe)
Vorspiel (i) – Eröffnung (wie oben)
Lied zum Eingang: Meinem Gott gehört die Welt – EG 408 in Auswahl
* Eingeständnis und Zusage
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
G: der Himmel und Erde gemacht hat.
Vor Gott können wir uns nicht verstecken. Doch wir brauchen es auch nicht. Vor ihm dürfen wir von unserem Versagen ehrlich sprechen; unseren Kleinmut eingestehen und unserer Engherzigkeit gewahr werden. Gott gibt die Zusage, dass er uns annimmt um Jesu willen. So bitten wir um Befreiung von allem, was unser Miteinander bisher belastet hat. Dass Gott neue Menschen aus uns mache, das erhoffen wir von seiner Gnade: (k)
G: Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er vergebe uns unsre Sünde und führe uns zum ewigen Leben. (oder in anderer Form)
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater und dem Herrn Jesus Christus, der sich selbst für unsre Sünden dahingegeben hat, dass er uns errette von dieser gegenwärtigen, bösen Welt nach dem Willen Gottes, unsres Vaters. Gal 1,3.4 Wir dürfen gewiss sein: Der barmherzige Gott hat sich uns zugewandt in Jesus Christus, durch den die Macht von Sünde, Angst und Tod überwunden ist. Aus seiner Vergebung können wir leben. Was gewesen ist, soll nicht mehr beschweren, was kommt muss uns nicht schrecken. Gottes Gnade ist unseres Lebens Freude und Kraft. (l) (oder in anderer Form)
Kyrie (EG 178.1–14) – Gloria (EG 180.1–4) (m)
oder
Bitte und Lob (m)
Worauf können wir uns verlassen? Was gibt uns Hoffnung? Trauen wir wirklich den Verheißungen Gottes? Gott helfe unserem Unglauben auf mit seinem Erbarmen: (n)
Kyrie-Ruf
Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben. Sie werden satt von den Gütern deines Hauses und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom. Denn bei dir ist die Quelle des Lebens und in deinem Lichte sehen wir das Licht. Ps 36,8–10
Gloria-Gesang
oder
Lobpreis der Hoffnung (m)
Du bist meine Zuversicht, Herr, mein Gott,
R: meine Hoffnung von meiner Jugend an. (Ps 71,5)
Gott des Lebens, nimm dein Licht nicht von uns. Gott des Lebens, setze deiner Freude in uns keine Grenzen. Gott des Lebens, schließe nicht deine Tür vor uns. Gott des Lebens, verwehre uns deine Gnade nicht – Stille – Du, Gott des Lebens,
R: Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke mein Licht: Christus, meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürcht’ mich nicht. (EG Wü 576)
Gott des Lebens, die Ewigkeit kann dich nicht fassen und unsere beschränkten Worte können die Größe deiner Güte nicht einfangen. Dennoch: Komm in unsere bekümmerten Herzen. Komm du zu uns in der Stille nahe und richte uns auf. – Stille – Du, Gott des Lebens,
R: Meine Hoffnung und meine Freude...
[ Gott des Lebens, schenke uns deine Vergebung für unsere sorglosen Gedanken, für unsere unbedachten Taten, für unsere leeren Worte und alles Reden, mit dem wir andere verletzt haben: – Stille – Du, Gott des Lebens,
R: Meine Hoffnung und meine Freude... ]
Gott des Lebens, führe uns hinaus über unser Versagen durch falsches Verlangen, durch unser verkehrtes Tun, wo es von Hass erfüllt ist, durch unsere Verschwendung deiner Gaben, durch unsere Versäumnisse, weil wir uns nicht gekümmert haben: – Stille – Du, Gott des Lebens,
R: Meine Hoffnung und meine Freude...
Christus, du voller Liebe, gehängt an den Baum des Kreuzes und doch auferstanden am Ostermorgen, vertreibe die Sünde aus unseren Herzen wie den Nebel von den Bergen, gründe neu, was wir vorhaben und tun, fülle mit Sinn, was wir sagen, und befreie uns, wer wir auch sind. – Stille – Du, Gott des Lebens, (o)
R: Meine Hoffnung und meine Freude...
oder
Entfaltetes Kyrie (m)
Allein Gottes Geist kann uns davon befreien, dass wir ständig auf der Suche nach eigener Anerkennung sind, dass wir ständig im Konflikt mit den anderen leben, dass wir unzufrieden, verschlossen und hart werden. So rufen wir und bitten:
Kyrie-Ruf
Allein Gottes Geist kann uns dazu befreien, dass wir uns selber und die anderen ertragen, dass wir einander die Lasten des Lebens abnehmen und tragen helfen, dass wir versuchen aufzuheben, was uns voneinander trennt oder gegeneinander aufbringt. So rufen wir und bitten:
Kyrie-Ruf
Gebe Gott seinen Geist, dass er uns ergreift, erfüllt und verwandelt, dass wir uns ganz geborgen wissen in Gottes Treue, dass wir uns im Einklang spüren mit dem, was das Leben trägt, dass wir der Güte Gottes vertrauen, die jedem Menschen seine unverlierbare Bedeutung gibt. So rufen wir und bitten: (p)
Kyrie-Ruf
Tagesgebet (wie oben)
Alttestamentliche Lesung: 1. Mose 8,18–22; 9,12–17 (I) Gottes Bund mit allem Lebendigen
Graduale: Psalm 119,1.2.7.8 – Wohl denen, die ohne Tadel leben (aus EG.E 99) (q)
oder Psalm 119 – Wohl denen, die ohne Tadel leben – EG 748
Epistel: 2. Korinther 3,1–6 (VI) Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig
Halleluja
Halleluja. Zeige mir, Herr, den Weg deiner Gebote, * dass ich sie bewahre bis ans Ende. Ps 119,33 Halleluja. Zu wem sollen wir gehen? * Du, Herr, hast Worte des ewigen Lebens. Joh 6,68 Halleluja.
Evangelium: Markus 2,23–28 (II) Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht
Lied der Woche: Wohl denen, die da wandeln – EG 295,1–4
Predigt zu Markus 2,23–28 (II) Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht
Besinnung (Stille oder Musik oder Lied)
Bekenntnis – Fürbitten (wie oben)
Friedensgruß
Freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. (Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss.) 2. Kor 13,11.12
* Lied zur Bereitung: Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut – EG 326,1.3.5
[ * Bereitung / Gabengebet
Aus der Fülle deiner Gaben, Gott, bringen wir Brot und Wein, das Gedächtnis Christi zu feiern und den Anbruch der neuen Schöpfung zu preisen. Du hast alles geschaffen und hast uns Menschen Speise und Trank gegeben, dich zu loben. So legen wir die Gaben deiner Güte nieder auf deinen Altar und bekennen, dass dein ist alles, was wir sind und haben. Wir bitten: Sieh nicht an unsere Sünde, sondern auf das eine Opfer deines Sohnes und nimm uns gnädig auf. Denn dein ist die Herrlichkeit und Kraft durch Jesus Christus in Ewigkeit. (r) ]
* Dialog – Präfation – Sanctus
Der Herr sei mit euch G: Und mit deinem Geiste.
Erhebet eure Herzen. G: Wir erheben sie zum Herrn.
Lasst uns danksagen und Gott preisen. G: Das ist würdig und recht.
In Wahrheit ist es würdig und recht, /
unser Dienst und unsere Freude, /
+ dass wir dir, ewiger Gott, und deiner Güte danken.
Immer und überall bist du zu preisen /
+ durch unseren Herrn Jesus Christus.
In ihm hast du der Welt deine Liebe offenbart /
+ und uns den Weg zum Leben erschlossen.
Darum loben wir dich inmitten deiner ganzen Schöpfung /
Darum stehen wir in der Schar derer, die dich bezeugen seit Anbeginn der Zeiten. /
+ Darum stimmen wir ein in das Lob deiner Engel ohne Ende: (s)
G: Heilig, heilig, heilig (EG 185.1–3)
* Abendmahlsgebet
Wir danken dir, Gott, für den Reichtum unsres Lebens, für Nahrung und Licht, Gemeinschaft und Liebe, für alles Gute, das du austeilst, und dass du dich uns mitteilst in deinem Wort. Du hast deinen Sohn gesandt, in ihm dich eingelassen auf unser Leben und hingegeben bis in Leiden und Tod.
Einsetzungsworte
Sooft wir von diesem Brot essen und von diesem Kelch trinken, erfahren und bezeugen wir das Geheimnis des Glaubens:
G: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir … (EG 189)
Wir bitten dich, Gott: Du hast durch Christus in diesem Mahl deinen neuen Bund gestiftet. Teile deine Liebe mit uns, mach sie sichtbar unter uns. Segne durch deinen Geist diese Gaben, dass wir empfangen das Brot des Lebens und den Kelch des Heils. Führe uns auf dem Weg Jesu und mache uns Hoffnung durch seine Überwindung von Scheitern und Tod. Vollende dein Reich in Ewigkeit. (t)
Vaterunser
* Brotbrechen – Agnus Dei
Der Kelch des Segens, für den wir danken, ist die Gemeinschaft des Blutes Christi. – Das Brot, das wir brechen, ist die Gemeinschaft des Leibes Christi. – Denn ein Brot ist's: So sind wir, die vielen, ein Leib, weil wir alle an einem Brot teilhaben. 1. Kor 10,16.17
G: Christe, du Lamm Gottes (EG 190.2)
* Einladung – Austeilung
* Dankgebet
Danket dem Herrn, denn er ist freundlich. Halleluja.
R: und seine Güte währet ewiglich. Halleluja. (Ps 118,1)
oder
Lobe den Herrn, meine Seele,
R: und was in mir ist, seinen heiligen Namen ... (Ps 103,1–4)
Gott, uns freundlich zugewandt. Indem du das Mahl mit uns geteilt hast, sind wir dir nahe gekommen und deine Kraft ist unter uns lebendig geworden. Lass uns alle Zeit dich erwarten, auch wenn uns Trostlosigkeit oder Glück, Not oder Erfolge fesseln wollen. Mach uns aufmerksam für das, was zu tun ist, im Vertrauen auf die Kraft deines Sohnes Jesus Christus, unsres Bruders und Herrn. (u)
Lied zum Ausgang: Es kennt der Herr die Seinen – EG 358 in Auswahl
Abkündigungen – Schlussgesang – [ Sendungswort – ] Segen – Nachspiel (wie oben)
Quellen und Vorlagen
Soweit nicht anders angegeben sind Bibelverse wörtlich zitiert aus: Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung – revidiert 2017, © 2017, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart [ ] durch Klammern gekennzeichnete Stücke können entfallen * durch einen Stern gekennzeichnete Stücke entfallen, wenn kein Abendmahl gefeiert wird ∆ (sprachlich) verändert a Eröffnung in reformierten Liturgien b vgl. H. Aßmann u.a. Im Namen Gottes … ggg 17, Hannover 2011, S. 106 c RB d vgl. Book of Common Prayer (1662), Kollekte zum 20. Sonntag nach Trinitatis e vgl. Evangelisches Tagzeitenbuch (EMB), 4. Aufl. Göttingen 1998, Nr. 89 f vgl. Erneuerte Agende, VELKD / EKU, Hannover / Bielefeld 1990, S. 307 – ∆ g vgl. M. Josuttis, Erleuchte uns mit deinem Licht, Gütersloh 2009, S. 220 ff – ∆ h vgl. Ergänzungsband zum Württemberg. Gottesdienstbuch, (OKR), Stuttgart, 2005, S. 389 (RB) i beim Einzug kann die Bibel mit vorgetragen und zum Altar bzw. Lesepult gebracht werden k RB l vgl. Württembergisches Gottesdienstbuch I, Stuttgart 2004, S. 353 unten Nr. 2 m Zur Abwechslung im Anrufungsteil wird für die Zeit nach Trinitatis angeregt, Kyrie und Gloria durch Formen des Lobpreises aus verschiedenen Traditionen der Ökumene zu ersetzen. n Quelle derzeit nicht feststellbar o vgl. Iona-Community, hier und überall, Hamburg / Frankfurt, 2004, S. 13 p vgl. K. Bannach / G. Raff, Gottesdienstgebete, Gütersloh 1977, S. 86 q andere Psalmversionen Evangelisches Gottesdienstbuch, Berlin 2000, S. 390 Reimpsalter Ausgabe des EG für die Evangelisch-reformierte Kirche, Ps 119,9–11 Joppich / Reich / Sell, Preisungen, Münsterschwarzach, 4. Aufl. 2016, Ps 119 St. Metzger-Frey, Anglikanisches Chorsingen, München 2011, Ps 119 Evangelisches Tagzeitenbuch, 5./6. Aufl. Göttingen 2003/2020, Nr. 766 r vgl. Gregorius/Schwarz, Die Feier der Evangelischen Messe, Göttingen 2009, S. 236 s RB t Quelle derzeit nicht feststellbar u vgl. Ev. OKR Stuttgart, So seid ihr nicht mehr Gäste und Fremdlinge, 2002, S. 53
18.10.2026