Texte zu Gottesdiensten
im Kirchenjahr




1. September 2026
oder an einem anderen Tag der Schöpfungszeit

Tag der Schöpfung 2026 (grün) - Lob des Schöpfers

Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet. Ps 104,24

Predigtgottesdienst (mit Artoklasie)

 

Vorspiel

 

Eröffnung (Begrüßung)

Gepriesen sei das Reich und die Macht und die Herrlichkeit Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. R: Amen. (a)

„Hast du erkannt, wie breit (wie weit) die Erde ist?“ – so fragt Gott im Buch Hiob (Hiob 38,18). Das ist das Motto des diesjährigen Tags der Schöpfung. Diese Frage stellt uns hinein in die Weite von Gottes Schöpfung – und will uns zur Wahrheit über uns selbst hinführen. Sie ruft uns heraus aus dem Mittelpunkt, als den wir uns selbst oft begreifen. Wir sind letztlich nur Mitgeschöpfe des einen
Schöpfers, wenngleich von ihm mit besonderem Auftrag versehen. Als Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen feiern wir heute ökumenisch – im Blick auf die ganze bewohnte Erde, bereit, die Weite der Schöpfung neu zu sehen, zu lernen, zu staunen, zu danken und Verantwortung zu übernehmen. (b)

 

Lied zum Eingang: Himmel, Erde, Luft und Meer - EG 504,1-6 (c)

Psalmgebet (gesprochen)

Votum: Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. Ps 104,24
Psalm 104 - Lobe den Herrn, meine Seele(EG.E 89)
oder
Votum: Halleluja! Lobet Gott in seinem Heiligtum, lobet ihn in der Fest seiner Macht! Alles, was Odem hat, lobe den Herrn. Halleluja.
Psalm 104 - Lobe den Herrn, meine Seele (EG 745)
oder in einer anderen Fassung

 

Tagesgebet

Beten wir in der Stille zu Gott, dem Schöpfer allen Lebens. - Stille -

Wir preisen dich, großer Gott, für die Weite deiner unermesslichen Welt mit allen Geschöpfen, die du ins Leben gerufen hast. Wir danken dir, dass wir diese Welt bewohnen und ihre Wunder genießen können. Leite uns, voller Glauben und Hoffnung durch diese Welt zu gehen. Stärke uns, deine Schöpfung zu bewahren, achtsam mit ihren Gaben umzugehen und auch ihre Endlichkeit anzuerkennen. Gib uns Mut zum Widerstand, wo die Schöpfung für eigene Zwecke ausgebeutet wird. Wir vertrauen uns dir an durch Jesus Christus, unserm Bruder unter den Menschen, dem Herrn der Welt für Zeit und Ewigkeit. (d)

Alttestamentliche Lesung: Hiob 38,1.4-7.18 - Wo warst du, als ich die Erde gegründete?

Antwortlied: Nun jauchzt dem Herren, alle Welt - EG 288,1-3

Neutestamentliche Lesung: Kolosser 1,15-20 - Christus, der Erstgeborene vor aller Schöpfung

Antwortlied: Dankt unserm Gott, lobsinget ihm - EG 288,4-7

Predigt (zu Hiob 38, 18 - Hast du erkannt, wie breit die Erde ist?)

 

Besinnung (Stille oder Musik oder Lied)

Bekenntnis - Nicänisches Glaubensbekenntnis: (ökumenische Version)

Als Antwort auf die vernommene Botschaft des Evangeliums lasst uns Gott loben im Bekenntnis unseres Glaubens zum dreieinigen Gott, der uns geschaffen, erlöst und zum Dienst gerufen hat:(e)
Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserm Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden. (kurze Stille) Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater (f) hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, und die eine, heilige, katholische (g) und apostolische Kirche. Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen.

Fürbitten Gott, wir danken dir, dass du die Erde so vielfältig erschaffen hast. Mit Hiob staunen wir darüber, wie weit deine Erde ist. Wir loben dich für das wundervolle Zusammenspiel von Pflanzen, Tieren, Wasser, Luft und Boden. A: Wie weit ist deine Erde, Gott.

Wir bitten dich, dass wir das Staunen über die großen und kleinen Wunder der Natur nicht verlernen: die uns ermöglichten Erkenntnisse über Prozesse in Werden unserer Welt und wie sich das Leben an Veränderungen anpasst. Lass unsere Ehrfurcht wachsen mit jedem neuen Wissen.

A: Wie weit ist deine Erde, Gott.

Mit Hiob klagen wir dir Entwicklungen, die uns Sorge machen: Den Klimawandel, den wir nur schwer verstehen, dass Naturparadiese zu Wüsten werden könnten, dass unzählige Arten schon ausgestorben sind und weiter sterben, dass Ländern droht, überflutet zu werden, dass Millionen Menschen ihre Heimat verlieren. A: Wie weit ist deine Erde, Gott.
Wir bitten dich für diejenigen, die keine Veränderungen sehen wollen und an Gewohntem festhalten: schenke uns und ihnen Mut, sich auf Neues einzulassen. Lass die Menschheit ihren Sinn nicht in Luxus und Macht suchen. A: Wie weit ist deine Erde, Gott.
Wir bitten dich für die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, die vor allem an Wachstum denken, dass sie sich zuerst um das kümmern, was wirklich lebenswichtig ist. Wir bitten dich für alle, die meinen, wir könnten nichts ausrichten, dass sie entdecken, gemeinsam Zeichen setzen und in ihrem Umfeld Vorbilder werden. A: Wie weit ist deine Erde, Gott.
Wir bitten dich für jede und jeden von uns: lass uns über uns hinauswachsen und die Verbindung spüren zu allen Geschöpfen. Lass uns nicht denken, wir seien allein. Halte uns im Glauben verwurzelt, schenke Segen, gib Kraft und Hoffnung. A: Wie weit ist deine Erde, Gott.
In der Stille bringen wir vor dich, Gott, was uns jetzt besonders bewegt. Wie weit ist deine Erde, wie unfassbar ist deine Schöpfung. Wir danken, dass wir ein kleiner Teil von ihr sein dürfen. - Stille - (h)

+ Hier kann die Feier der Artoklasie (s.u.) eingefügt werden:

Vaterunser


[ Segensgebet über dem Brot (Artoklasie)

Lasst zum Herrn uns beten: A Kyrie eleison.
Herr Jesus Christus, Du hast in der Wüste über den fünf Broten und zwei Fischen Gott gedankt und davon die Menge der Fünftausend gespeist, segne du auch diese Brote, [den Weizen,] den Wein und das Öl und mehre diese Gaben hier an diesem Ort und in deiner ganzen Welt; heilige alle, die davon kosten; denn du bist es, der alles segnet und heiligt, Christus unser Herr und Gott, und dir senden wir Verherrlichung empor samt deinem anfangslosen Vater und deinem heiligen und guten und lebendigmachenden Geiste, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. R: Amen. (i)

Vaterunser

[Reiche müssen darben und hungern, aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut. Ps 34,11]

Gesang: Aller Augen warten auf dich - EG 461
Die Gaben werden miteinander geteilt. ]


[Lied zum Ausgang: Gott gab uns Atem, damit wir leben - EG 432,1-3
oder Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn - EG.E 30 ]

Abkündigungen

Friedensbitte: Verleih uns Frieden gnädiglich - EG 421
oder Unsern Ausgang segne Gott - EG 163

Segen

Gott, die Quelle allen Lebens, segne uns mit Achtung vor der Erde und mit einem Herzen, das staunen kann. - Jesus Christus, der diese Welt liebt und ihre Freude und Leid teilt, begleite uns auf Wegen der Gerechtigkeit und stärke uns, wo Verantwortung Mut braucht. - Der Heilige Geist, der Atem des Lebens, die göttliche Kraft, erneuere die Schöpfung und belebe uns mit Hoffnung, Kraft und Liebe. - So segne uns Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. R: Amen. (k)

Nachspiel

*

entfalteter Wort- und Abendmahlsgottesdienst (Form der Messe)


Vorspiel (l)

Eröffnung (wie oben)

Lied zum Eingang: Himmel, Erde, Luft und Meer - EG 504,1-6

 

* Eingeständnis und Zusage

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, G: der Himmel und Erde gemacht hat,

Mit der Erkenntnis, wie Gottes Schöpfung und alle Geschöpfe eng miteinander verwoben sind, spüren wir auch, wie unfähig wir oft sind, das Erkannte in unserer Lebensweise umzusetzen. Ausgerichtet auf Wachstum um jeden Preis ist wenig Platz für die Bewahrung der Schöpfung. Gott lasse inmitten der Verwirrung unserer Tage seinen Geist wehen, der uns aufbaut, ermutigt und befähigt, unserem Auftrag in der Schöpfung gerecht zu werden. (m) G: Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er vergebe uns unsere Sünde und führe uns zum ewigen Leben. So spricht Gott der Ewige: Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken. Hes 34,16 Das geknickte Rohr wird Gott nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus. Jes 42,3 Wir dürfen gewiss sein. Gott hat sich aus Gnade uns zugewandt in Jesus Christus, durch den die Macht von Sünde und Tod überwunden ist. Aus seiner Vergebung können wir leben. Was gewesen ist, soll nicht mehr beschweren. Was kommt, muss uns nicht schrecken. Gottes Gnade ist unseres Lebens Freude und Kraft.R. Amen.

 

Gloria (EG 180.1-4)

oder ein anderer Lobpreis

Tagesgebet (wie oben)


Lesung aus dem Alten Testament: Hiob 38,1.4-7.18 - Wo warst du, als ich die Erde gegründete?

Graduale: Psalm 104,24.27.30.31 - Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! (aus EG 743)

Epistel: Kolosser 1,15-20 - Christus, der Erstgeborene vor aller Schöpfung

Halleluja

Halleluja. Ich danke dir dafür, dass ich so wunderbar gemacht bin * wunderbar sind deine Werke.
Ps 139,14 Halleluja. Fürwahr, Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. * Denn in ihm leben, weben und sind wir. Apg 17,27b.28a Halleluja.

Evangelium: Lukas 12,22-31 - Sorgt euch nicht um das Leben

 

Lied: Singt das Lied der Freude über Gott - EG 305/306,1-6

Predigt (zu Hiob 38, 18 - Hast du erkannt, wie breit die Erde ist?)

Besinnung (Stille oder Musik oder Lied)

Bekenntnis - Fürbitten (wie oben)

 

Friedensgruß

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. 2. Kor 13,13

* Lied zur Bereitung: Gelobt sei deine Treu - EGWü 665,1-4

 

[ * Bereitung

Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt, wir loben dich. Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit. Lass dieses Brot für uns zum Brot des Lebens werden. - Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt, wir loben dich. Du schenkst uns die Frucht des Weinstocks, das Zeichen des Festes und der Freude. Lass diesen Kelch für uns zum Kelch des Heils werden. - Wie aus vielen Körnern das eine Brot, und wie aus vielen Trauben dieser Wein geworden ist, so lasse uns eine Gemeinde werden, ein Zeichen der Einheit und des Friedens für diese Welt. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.] (n)

 

* Dialog – Präfation - Sanctus

Der Herr sei mit euch G: Und mit deinem Geiste. Erhebet eure Herzen. G: Wir erheben sie zum Herrn. Lasst uns danksagen und Gott preisen. G: Das ist würdig und recht.

Wahrhaft würdig und recht ist es, dass wir dich, ewiger Gott, immer und überall loben + und dir danken, du Schöpfer der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Dich ehren die Himmel der Himmel und alle ihre Macht;
Sonne, Mond und der ganze Chor der Gestirne; + die Erde, das Meer und alles, was darinnen ist. Uns Menschen hast du zu deinem Ebenbild geschaffen,
hast uns den Odem des Lebens eingehaucht + und berufen, die Schöpfung zu bebauen und zu bewahren. So preisen wir dich inmitten aller deiner Geschöpfe,
so danken wir dir mit den Zeugen deiner Güte seit Anbeginn der Welt, + so stimmen wir ein in das Lob, das Himmel und Erde verbindet:(o)

G: Heilig, heilig, heilig (EG 185 ,1-3.5)

* Abendmahlsgebet
Ja, es ist würdig, dir heiliger Gott zu danken, dass dein ewiges Wort in Christus Mensch geworden ist. In ihm schauen wir dein Licht im Dunkel dieser Zeit. In ihm ist deine unverbrüchliche Liebe sichtbar geworden in den Gebrochenheiten unsres Lebens:

Einsetzungsworte

Sooft wir von diesem Brot essen und von diesem Kelch trinken, erfahren und bezeugen wir das Geheimnis des Glaubens:

G: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir … [EG 189] So feiern wir das Gedächtnis unserer Erlösung und bringen Lob und Dank mit diesem Brot und Kelch. Wir bitten dich, Gott: Sende deinen Heiligen Geist über diese Gaben, dass sie uns seien Leib und Blut Christi, das Sakrament des Neuen Bundes. Vereine uns mit deinem Sohn, dass wir - in ihm dir angenehm geworden - geheiligt werden. In der Fülle der Zeit versöhne alles in Christus und mache alles neu und bringe uns ein in die Stadt des Lichtes, durch ihn, unsern Bruder und Herrn, den Erstgeborenen der neuen Schöpfung, das Haupt des Leibes, seiner Kirche, den Ursprung aller Rettung, jetzt und auf ewig. (p)

 

Vaterunser

* Brotbrechen - Agnus Dei
Der Kelch des Segens, für den wir danken, ist die Gemeinschaft des Blutes Christi. Das Brot, das wir brechen, ist die Gemeinschaft des Leibes Christi. Denn ein Brot ist's: So sind wir, die vielen, ein Leib, weil wir alle an einem Brot teilhaben. 1. Kor 10,16f

G: Christe, du Lamm Gottes (EG 190.2)

* Einladung – Austeilung

* Dankgebet
Danket dem Herrn, denn er ist freundlich. Halleluja.

R: und seine Güte währet ewiglich. Halleluja. (Ps 118,1)

Mit Gaben deiner Schöpfung, dem nährenden Brot und dem erquickenden Trank vom Weinstock, haben wir die Zusage deines großen Friedens empfangen, den Christus durch seine Hingabe gestiftet hat. Lass diese Gabe uns stärken, ermutigen und bewegen, dass wir dankbar durch unser Leben und Verhalten den Frieden mit deiner Schöpfung suchen. (q)

 

Lied zum Ausgang: Gott gab uns Atem, damit wir leben - EG 432,1-3
oder Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn - EG.E 30

 

Abkündigungen – Friedensbitte – Segen – Nachspiel (wie oben)

Anhang

Wird der Tag der Schöpfung am Abend gefeiert, so kann der Gottesdienst vor dem Eingangslied durch ein Luzernar (Lichtfeier) erweitert werden:
Es wird ein Licht in die dunkle Kirche getragen.
Lasst uns danksagen und Gott preisen. [R: Das ist würdig und recht.]

Gepriesen seist du, Gott, ewige Güte,
Grund allen Lebens, König der Welt:
Wie groß sind die Werke deiner Schöpfung!
(1) Am Anfang hast du das Licht aus der Finsternis gerufen,
(2) hast die Feste des Himmels errichtet,
(3) Wasser und Land geschieden
(4) und den Gestirnen ihren Ort gegeben.
(5) Du hast Luft und Wasser mit Leben erfüllt,
(6) die Tiere der Erde geschaffen,
den Menschen dir zum Bild gemacht
(7) und den Tag der Ruhe dir geheiligt.
Und alles hast du neu ins Leben geführt durch Christus, der da spricht: Ich bin das Licht der Welt.
Sei gepriesen, dass du alle unsre Finsternis vertreibst durch ihn Jesus, deinen Knecht, unsern Bruder und Herrn. [R: Amen] (r)
(1 bis 7) hier wird jeweils eine Kerze auf (dem Altar oder) einem Leuchter entzündet.

Lied zum Eingang: Der du bist drei in Einigkeit - EG 470,1-3

Quellen und Vorlagen

Soweit nicht anders angegeben sind Bibelverse wörtlich zitiert aus: Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung – revidiert 2017, © 2017, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
Dieser Entwurf verwendet in verkürzter Form Material, das ökumenisch zum diesjährigen Tag der Schöpfung veröffentlicht wurde, es wurde im Stil der liturgischen Entwürfe, die hier geboten werden, (Predigtgottesdienst, Evang. Messe, Abendgottesdienst) „fortgeschrieben“. [ ] Durch Klammern gekennzeichnete Stücke können entfallen. * Diese Stücke entfallen, wenn kein Abendmahl gefeiert wird, a vgl. Eröffnung in orthodoxen Liturgien b vgl. Gottesdienstheft der ACK zum Ökumenischen Tag der Schöpfung 2026, S. 8 c wird der Gottesdienst von konfessionell verschiedenen Gemeinden gefeiert, so werden gleiche oder ähnliche Lieder aus den jeweiligen Gesangbüchern gewählt d RB nach verschiedenen Vorlagen

e Es könnte zusätzlich erläutert werden: Wir sprechen das Bekenntnis in der ökumenischen
Version. (Einem alten liturgischen Brauch entsprechend wollen wir nach den Worten „und ist
Mensch geworden“ in einer kurzen Stille innehalten, um die Bedeutung der Menschwerdung
Christi zu betonen.)
f Verzicht auf das westkirchlich später hinzugefügte „filioque“
g. d.h. im ursprünglichen Sinn die „allumfassende“ Kirche

h vgl. Gottesdienstheft der ACK zum Ökumenischen Tag der Schöpfung 2026, S. 19 ff i vgl. Gottesdienstheft der ACK zum Ökumenischen Tag der Schöpfung 2026, S. 12 k vgl. Gottesdienstheft der ACK zum Ökumenischen Tag der Schöpfung 2026, S. 21 l beim gemeinsamen Einzug der Liturg:innen kann die Bibel zum Altar/Ambo vorgetragen werden m vgl. Gottesdienstheft der ACK zum Ökumenischen Tag der Schöpfung 2026, S. 10 n nach allgemeiner liturgischer Tradition o vgl. Anglican Church of Canada, Alternative Services, Toronto 1987 (4.Aufl.), S.199 p RB q vgl. Evangelisches Tagzeitenbuch (EMB) 6. Aufl., Göttingen 2020, Nr. 190.4