Texte zu Gottesdiensten
im Kirchenjahr




Mittagsgebet / Friedensgebet – Okuli-Woche
Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lk 9,62

 

Mittagsgebet (zum Wochenbeginn) (Glocken)
Ingressus: Herr, meine Zeit steht in deinen Händen – EG Wü 780.1 – ohne Halleluja!
Hymnus: Kreuz, auf das ich schaue – EG Wü 548 / EG.E 22,1–3
Psalm 34 B – Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten – EG.E 50 / EG 718
Lesung: [Der Spruch zu Okuli lehrt, dass Nachfolge uns Menschen ganz beansprucht – nach dem Lukas-Evangelium im 9. Kapitel:]
Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lk 9,62
Respons: Weise mir, Herr, deinen Weg – EG Wü 779.3
Impuls (Benedikt Jetter zum Wochenspruch): (a)
Stell dir vor, dein engstes Umfeld hindert dich daran, gut und gerne zu leben.
Befreit von fragwürdigen Bindungen
erblüht das Gottesgeschenk Leben wieder. Gott gibt zum Aufbrechen einen Schubser.
(Stille) – Fürbitt-Anliegen: Für die Opfer menschlicher Willkür, von Amokläufen, Terroranschlägen und Krieg / um Überwindung von Unrecht, Ausbeutung, Hass und Gewalt / um Unterstützung derer, die anderen beistehen, sie pflegen und begleiten.
Kyrie – Vaterunser – EG Wü 780.7–780.8
Kollekte: Du Gott, Zuflucht und Halt für die Menschen; wir müssten auf Erden heimatlos und Fremdlinge sein, wärest du uns nicht entgegengekommen in Jesus, dem Christus, der uns hinführt zum Leben. Er lehre uns, was Leben ist und geleite uns in dein Reich zu dieser Zeit und Tag um Tag bis zur Vollendung in Ewigkeit. (b)
Da pacem: Verleih uns Frieden gnädiglich – EG Wü 780.10
Lobpreis: Lasst uns preisen den Herrn! – EG Wü 780.11
Segen: Christus schenke uns die Gnade, ihm zu folgen, uns selbst zu verleugnen und unser Kreuz auf uns zu nehmen. (c) a Benedikt Jetter @oekumene_bene #mitderkirchedurchsjahr (Okuli) b nach Niederländisches Dienstbuch, Zoetermeer NL 1998, S. 94 c nach Times and Seasons (Church of England), London 2006, S. 219

 

Friedensgebet am Mittag (Glocken)
Ingressus: Herr, meine Zeit steht in deinen Händen – EG Wü 780.1 – ohne Halleluja!
Hymnus: Mir nach, spricht Christus, unser Held – EG 365,1.2.6
Psalm 34 B – Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten – EG.E 50 / EG 718
Lesung: Früher wart ihr Finsternis, nun aber seid ihr Kinder des Lichts. Wandelt als
Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist laute Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Eph 5,8.9
Respons: Weise mir, Herr, deinen Weg – EG Wü 779.3
Stille zur Betrachtung
Kyrie – Vaterunser – EG Wü 780.7–780.8 Friedensbitten: ℣ Führe uns vom Tod zum Leben, vom Irrtum zur Wahrheit. ℣ Führe uns vom Zweifel zur Hoffnung, von der Angst zum Vertrauen. ℣ Führe uns vom Hass zur Liebe, vom Krieg zum Frieden. ℣ Lass Frieden erfüllen unser Herz, unsere Welt und das All. (a) Kollekte: Ewiger, unser Gott, wir sehnen uns nach Frieden, doch unsere Tage sind von Streit erfüllt. Wir selber tragen dazu bei, dass Angst, Vergeltung und Gewalt an vielen Orten mächtig werden. Hilf, dass wir mutig bekennen, treu beten, fröhlich glauben und brennend lieben. Schenke uns damit einen neuen Anfang und gib der Welt Frieden durch Christus, deinen Sohn, unsern Retter und Herrn. (b)
Da pacem: Verleih uns Frieden gnädiglich – EG Wü 780.10
Lobpreis: Lasst uns preisen den Herrn! – EG Wü 780.11
Segen: Der Gott aller Gnade, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus möge uns aufrichten, stärken, kräftigen, gründen. 1. Petr 5,10 a nach Evangelisches Tagzeitenbuch (EMB), 6. Aufl., Göttingen 2020, Nr. 240.4 b nach Ergänzungsband zum Württemb. Gottesdienstbuch, Stuttgart 2005, S. 127