Mittagsgebet / Friedensgebet – Septuagesimae-Woche Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. Dan 9,18b
Mittagsgebet (zum Wochenbeginn)
(Glocken)
Ingressus: Herr, meine Zeit steht in deinen Händen – EG Wü 780.1
Hymnus: Es ist das Heil uns kommen her -EG 342,1.6.(7)8.9
Psalm 57 – Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig – EG.E 61 / EG 728
Lesung: [Der Spruch zum Sonntag Septuagesimae ist ein Eingeständnis, in allem auf Gott angewiesen zu sein – nach dem Buch Daniel im 9. Kapitel:]
Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. Dan 9,18b
Respons: Ich suche dich, Herr, von ganzem Herzen – EG Wü 780.5
Impuls (Benedikt Jetter zum Wochenspruch): (a)
‚Das ist unfair!‘ sagen Menschen oft allzu leichtfertig und voreilig.
Gottes Gerechtigkeitsmaßstäbe
zersprengen immer wieder diese oft kleinlich-missgünstige Rechnerei.
(Stille) – Fürbitt-Anliegen: Für alle, deren Glaube neu geweckt wurde / um Überwindung von Bedenken, Zweifeln und Unsicherheit / dass wir Gottes Barmherzigkeit gelten lassen.
Kyrie – Vaterunser – EG Wü 780.7–780.8
Kollekte: Barmherziger Gott, von sich aus kann kein Mensch vor dir bestehen. Lass uns nicht sehen auf das, was wir leisten, sondern darauf vertrauen, dass du uns liebst und annimmst aus lauter Güte. So bitten wir durch Jesus Christus, in dem uns deine Freundlichkeit begegnet, die von Anfang war und währt bis in Ewigkeit. (b)
Da pacem: Verleih uns Frieden gnädiglich – EG Wü 780.10
Lobpreis: Lasst uns preisen den Herrn! – EG Wü 780.11
Segen: In unseren Herzen und Häusern sei der Segen Gottes. In unserem Kommen und Gehen sei der Friede Gottes. In unserem Leben und Glauben sei die Liebe Gottes. An unserem Ende und Neubeginn möge Gott uns gütig umfangen. (c)
a Benedikt Jetter @oekumene_bene #mitderkirchedurchsjahr (Septuagesimae)
b nach Evangelisches Gottesdienstbuch, Bielefeld / Leipzig 2020, S. 368
c nach Sinfonia Oecumenica, B. Aebi (Hg), Gütersloh / Basel 1998, S. 96
Friedensgebet am Mittag
(Glocken)
Ingressus: Herr, meine Zeit steht in deinen Händen – EG Wü 780.1
Hymnus: Auf und macht die Herzen weit – EG 454, 1.2.4
Psalm 57 – Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig – EG.E 61 / EG 728
Lesung: Rede einer mit dem andern Wahrheit und richtet wahrhaftig und recht, schafft Frieden in euren Toren, keiner sinne Arges in seinem Herzen gegen seinen Nächsten. Sach 8,9.10
Respons: Weise mir, Herr, deinen Weg – EG Wü 779.3
Stille zur Betrachtung
Kyrie – Vaterunser – EG Wü 780.7–780.8
Friedensbitten: ℣ Führe uns vom Tod zum Leben, ℟ vom Irrtum zur Wahrheit.
℣ Führe uns vom Zweifel zur Hoffnung, ℟ von der Angst zum Vertrauen.
℣ Führe uns vom Hass zur Liebe, ℟ vom Krieg zum Frieden.
℣ Lass Frieden erfüllen unser Herz, ℟ unsere Welt und das All. (a)
Kollekte: Gott, wir wissen, wie schwer es ist, Frieden zu stiften, wo Hass und Erziehung zum Hass den Alltag bestimmen. Sprachlos angesichts von vielem Elend und hilflos in unserer Not nehmen wir Zuflucht zu deiner Weisung, die das Leben schützt. Wir bitten dich um Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit. Öffne uns Wege zu einem neuen Miteinander in unseren Spannungen und Verschiedenheiten. Führe uns zur Versöhnung. (b)
Da pacem: Verleih uns Frieden gnädiglich – EG Wü 780.10
Lobpreis: Lasst uns preisen den Herrn! – EG Wü 780.11
Segen: Gott gebe uns viel Barmherzigkeit und Friede und Liebe. Jud 2
a nach Evangelisches Tagzeitenbuch (EMB), 6. Aufl., Göttingen 2020, Nr. 240.4
b Quelle derzeit nicht feststellbar
14.02.2028