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16. März 2023 


50 Jahre Leuenberger Konkordie - Gemeinschaft reformatorischer Kirchen in Europa  rot

Seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens. Eph 4,3



Predigtgottesdienst

Eröffnung

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. R: Amen

Vom 12.-16. März 1973 wurde auf dem Leuenberg bei Basel der endgültige Text der Kon-kordie reformatorischer Kirchen in Europa (Leuenberger Konkordie) erarbeitet und den be-teiligten Kirchen übergeben. Damit wurde die Kirchengemeinschaft zwischen den lutheri-schen, reformierten und den aus ihnen hervorgegangenen unierten Kirchen sowie den ihnen verwandten vorreformatorischen Kirchen der Waldenser und der Böhmischen Brüder ermög-lich. In dieser Konkordie wird festgestellt: "Angesichts wesentlicher Unterschiede in der Art des theologischen Denkens und des kirchlichen Handelns sahen sich die reformatorischen Väter um ihres Glaubens und Gewissens willen trotz vieler Gemeinsamkeiten nicht in der Lage, Trennungen zu vermeiden. Mit dieser Konkordie erkennen die beteiligten Kirchen an, dass sich ihr Verhältnis zueinander seit der Reformationszeit gewandelt hat. Aus dem ge-schichtlichen Abstand heraus lässt sich heute deutlicher erkennen, was trotz aller Gegensätze den Kirchen der Reformation in ihrem Zeugnis gemeinsam war: Sie gingen aus von einer neuen befreienden und gewissmachenden Erfahrung des Evangeliums ... Übereinstimmend haben sie deshalb bekannt, dass Leben und Lehre an der ursprünglichen und reinen Bezeu-gung des Evangeliums in der Schrift zu messen sei. Übereinstimmend haben sie die freie und bedingungslose Gnade Gottes im Leben, Sterben und Auferstehen Jesu Christi für jeden, der dieser Verheißung glaubt, bezeugt. Übereinstimmend haben sie bekannt, dass Handeln und Gestalt der Kirche allein von dem Auftrag her zu bestimmen sind, dieses Zeugnis in der Welt aufzurichten, und dass das Wort des Herrn jeder menschlichen Gestaltung der christlichen Gemeinde überlegen bleibt.... In einer vierhundertjährigen Geschichte haben die theologische Auseinandersetzung mit den Fragen der Neuzeit, die Entwicklung der Schriftforschung, die kirchlichen Erneuerungsbewegungen und der wiederentdeckte ökumenische Horizont die Kirchen der Reformation zu neuen, einander ähnlichen Formen des Denkens und Lebens ge-führt. ... All dies veranlaßte die Kirchen in neuer Weise, das biblische Zeugnis wie die refor-matorischen Bekenntnisse, vor allem seit den Erweckungsbewegungen, für die Gegenwart zu aktualisieren. Auf diesen Wegen haben sie gelernt, das grundlegende Zeugnis der reformato-rischen Bekenntnisse von ihren geschichtlich bedingten Denkformen zu unterscheiden. (a)


Lied zum Eingang: In Christus gilt nicht Ost noch West - EG.E 3

oder   Ich lobe dich von ganzer Seelen - EG 250,1.3.5

oder ein anderes Lied


Psalmgebet

Leitvers:  Hilf uns, HERR, unser Gott und bring uns zusammen aus den Völkern, dass wir preisen deinen heiligen Namen. Ps 106,46

Psalm 111 - Halleluja! Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen (EG 764 / EG.E 93)


Tagesgebet

Herr Jesus Christus, du hast deine Gemeinde auf Erden gegründet und erhältst sie durch dein lebendiges Wort. Zerbrich die Mauern, die uns trennen und schenke deinen Gläubigen die Einheit an deinem Tisch. Der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst in Ewigkeit. (b)

oder

Gott, unser Vater. Erbarme dich deiner Kirche in ihrer Zerrissenheit und überwinde mit dei-nem Geist, was uns trennt. Stärke, was uns verbindet, und führe uns in Liebe zueinander, dass wir dich einmütig bekennen und preisen. Dir, dem barmherzigen Vater, sei Lob und Ehre durch Jesus Christus, unsern Retter und Herrn in der Kraft des Heiligen Geistes zu aller Zeit und in Ewigkeit. (c)

oder

Wir danken dir, Gott, für die Erfahrung, dass du getrennte Kirchen zusammenführst. Erfülle Frauen, Männer und Kinder mit dem Geist der Geschwisterlichkeit. Lass uns entschlossene Schritte auf dem Weg zur Gemeinschaft der Kirchen gehen. Darum bitten wir im Jesu Na-men. (d)

oder

Gnädiger, barmherziger Gott, du hast deinen Sohn mit dem heiligen Geist gesalbt und ihn zum Propheten, Priester und König eingesetzt. Gieße deinen Geist über uns aus, dass wir un-serer Berufung in der Taufe treu bleiben, herzlich nach der Gemeinschaft des Leibes und Blu-tes Christi verlangen und den Armen deines Volkes dienen wie allen, die unserer Liebe be-dürfen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unsern Retter und Herrn. (e)


Schriftlesung (Altes Testament): Jesaja 44,1-5 - Ausgießung des Geistes

oder  (Epistel): Epheser. 4,1-6 - Einigkeit im Geist


Lied:  Komm, Heiliger Geist, Herre Gott - EG 125,1-3

oder  Atme in uns, Heiliger Geist - EG.E 7,1-3

oder ein anderes Lied

 

Predigttext (Evangelium): Johannes 12,1.11b-23 - Jesu hohepriesterliches Gebet


Predigt


Besinnung (Stille - Musik - Lied)


Bekenntnis / Lobgesang

Im Dank für die ermöglichte Leuenberger Konkordie stimmen wir ein in den Lobgesang:

G Herr Gott, dich loben wir (Te Deum) - EG 191

oder Großer Gott, wir loben dich - EG 331,1.2.9-11


oder  Nicänisches Bekenntnis

Mit den Vätern (und Müttern) im Glauben bekennen wir:

G: Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen ...  (EG Wü 687)


oder 

Mit der Leuenberger Konkordie bekennen wir:

Das Evangelium wird uns grundlegend bezeugt durch das Wort der Apostel und Propheten in der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments. Die Kirche hat die Aufgabe, dieses Evan-gelium weiterzugeben durch das mündliche Wort der Predigt, durch den Zuspruch an den einzelnen und durch Taufe und Abendmahl. In der Verkündigung, Taufe und Abendmahl ist Jesus Christus durch den Heiligen Geist gegenwärtig. So wird den Menschen die Rechtferti-gung in Christus zuteil, und so sammelt der Herr seine Gemeinde. Er wirkt dabei in vielfälti-gen Ämtern und Diensten und im Zeugnis aller Glieder seiner Gemeinde. ... In der Taufe, die im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes mit Wasser vollzogen wird, nimmt Jesus Christus den der Sünde und dem Sterben verfallenen Menschen unwiderruflich in seine Heilsgemeinschaft auf, damit er eine neue Kreatur sei. Er beruft ihn in der Kraft des Heiligen Geistes in seine Gemeinde und zu einem Leben aus Glauben, zur täglichen Umkehr und Nachfolge. ... Im Abendmahl schenkt sich der auferstandene Jesus Christus in seinem für alle dahingegebenen Leib und Blut durch sein verheißendes Wort mit Brot und Wein. Er ge-währt uns dadurch Vergebung der Sünden und befreit uns zu einem neuen Leben aus Glau-ben. Er lässt uns neu erfahren, dass wir Glieder an seinem Leibe sind. Er stärkt uns zum Dienst an den Menschen. [Wenn wir das Abendmahl feiern, verkündigen wir den Tod Chri-sti, durch den Gott die Welt mit sich selbst versöhnt hat. Wir bekennen die Gegenwart des auferstandenen Herrn unter uns. In der Freude darüber, dass der Herr zu uns gekommen ist, warten wir auf seine Zukunft in Herrlichkeit.] (f)


Fürbitten

Wir beten für den weiteren Weg der reformatorischen Kirchen in Europa :

Dankbar für die Übereinstimmung im Verständnis des Abendmahls und die Erkenntnis, dass die Verwerfungen der reformatorischen Bekenntnisse nicht den Stand der gegenwärtigen Lehre dieser Kirchen betreffen, bitten wir um ein vertieftes Bewusstsein für die erlangte Ein-heit der Kirche und eine entsprechende Praxis. Wir rufen:

R: Kyrie eleison.

Im Glauben an die Selbsthingabe Gottes in seinem Sohn sehen wir uns angesichts der ge-schichtlichen Bedingtheit überkommener Denkformen vor die Aufgabe gestellt, neu zur Gel-tung zu bringen, was einige Traditionen in ihrem besonderen Interesse an der Unversehrtheit von Gottheit und Menschheit Jesu und was andereTraditionen in ihrem besonderen Interesse an seiner völligen Personeinheit geleitet hat. Wir bitten um die Kraft des Geistes zur weiteren Klärung bei aufbrechenden Fragen in Lehre und Verkündigung. Wir rufen: 

R: Kyrie eleison.

Wir machen zwar im Glauben die Erfahrung, dass die Heilsbotschaft nicht von allen ange-nommen wird, wir achten jedoch das Geheimnis von Gottes Wirken. Wir bezeugen zugleich den Ernst menschlicher Entscheidung wie die Realität des universalen Heilswillens Gottes. Wir bekräftigen, dass das Christuszeugnis der Schrift uns verwehrt, einen ewigen Ratschluss Gottes zur definitiven Verwerfung gewisser Personen oder eines Volkes anzunehmen. Wir bitten um Vergebung, wo wir in der Geschichte zu Ausgrenzung und Aburteilung beigetragen haben. Wir rufen:

R: Kyrie eleison.

Auch wenn wir feststellen, dass zwischen unseren Kirchen beträchtliche Unterschiede in der Gestaltung des Gottesdienstes, in den Ausprägungen der Frömmigkeit und in den kirchlichen Ordnungen bestehen, die in den Gemeinden oft stärker empfunden werden als die überkom-menen Lehrgegensätze, vermögen wir nach dem Neuen Testament und den reformatorischen Kriterien der Kirchengemeinschaft dennoch in diesen Unterschieden keine kirchentrennenden Faktoren zu erblicken. Wir bitten um wachsende Freude über die Möglichkeit, miteinander in versöhnter Verschiedenheit zu leben. Wir rufen:

R: Kyrie eleison.

Wir hoffen, dass diese erklärte Kirchengemeinschaft der Begegnung und Zusammenarbeit mit Kirchen anderer Konfessionen einen neuen Anstoß geben wird. Wir erklären uns bereit, die Lehrgespräche in diesen weiteren Horizont zu stellen. Wir bitten um ein Wirken des Gei-stes, hin zur Bereitschaft in anderen Kirchen, sich dem Ärgernis der Trennung zu stellen. Wir rufen:

R: Kyrie eleison.

Wir bitten um den Mut, die Kraft und die Ausdauer, trotz spürbarer Unterschiede in der Wahrnehmung, Bewertung und bei versuchten Wegen zur Hilfe sich als Kirchen einzubrin-gen im Einsatz gegen den Hunger in der Welt, im Bemühen um Frieden, Recht und Gerech-tigkeit und um die Bewahrung der Schöpfung. Wir rufen: (g)

R: Kyrie eleison.


Vaterunser


Lied zum Ausgang: Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn - EG.E 30


Abkündigungen


Schlussgesang: Verleih uns Frieden gnädiglich - EG 421


Segen (wie üblich)


*

entfalteter Wort- und Abendmahlsgottesdienst (Form der Messe)


Vorspiel (h)


Eröffnung (wie oben)


Lied zum Eingang: In Christus gilt nicht Ost noch West - EG.E 3

oder   Ich lobe dich von ganzer Seelen - EG 250,1.3.5

oder ein anderes Lied


Eingeständnis und Zuspruch

Unsere Hilfe steht im Namen des HERRN,

G.   der Himmel und Erde gemacht hat.

Wir bekennen Gott, dem Barmherzigen, dass wir in Sünde gefangen sind und uns selbst nicht befreien können. Wir haben gesündigt in Gedanken, Worten und Werken. Wir sind einander die Liebe schuldig geblieben. Um Jesu Christi willen bitten wir um Vergebung und Erneue-rung, dass wir in Dank und Freude auf Gottes Wegen gehen zur Ehre seines Namen. Dazu schenke uns Gott seine Gnade. (i)

G.   Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er vergebe uns unsere Sünde und führe uns zu    

       ewigen Leben.

Gott hat sich uns zugewandt in seinem Sohn Jesus Christus, durch den die Macht von Sünde und Tod überwunden ist. Aus seiner Vergebung können wir leben. Was gewesen ist, soll uns nicht mehr beschweren. Was kommt, muss uns nicht schrecken. Gottes Gnade ist unseres Le-bens Freude und Kraft. (k)


Gloria:  Ehre sei Gott in der Höhe - EG 180.1 oder 180.3

oder  Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt, damit ich lebe - EG.E 17,1-3

oder in anderer Form


Tagesgebet (wie oben)


Lesung aus dem Alten Testament: Jesaja 44,1-5 - Ausgießung des Geistes


Graduale: Psalm 36 - Bei dir ist die Quelle des Lebens (EGWü 780.3)

oder in anderer Form


Epistel: Epheser. 4,1-6 - Einigkeit im Geist


Halleluja

Halleluja. Hilf uns Gott, unser Helfer, * um deines Namens Ehre willen. Ps 79,9a Halleluja.

Gott ist treu, durch den ihr berufen seid * zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. 1.Kor1,9 Halleluja.


Evangelium: Johannes 17,1.11b-23 -  Jesu hohepriesterliches Gebet


[ Lied: Die Kirche steht gegründet - EG 264,1-3 ]


Predigt zu Johannes 12,1.11b-23 -  Jesu hohepriesterliches Gebet


Besinnung (Stille - Musik - Lied)


Bekenntnis 

Nicänisches Bekenntnis

Mit den Vätern (und Müttern) im Glauben bekennen wir:

G: Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen (EG Wü 687)


oder 

Mit der Leuenberger Konkordie bekennen wir:

Das Evangelium wird uns grundlegend bezeugt ...  (wie oben) (f)


Fürbitten (wie oben)


Friedensgruß

Seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie wir auch berufen sind zu einer Hoffnung. Eph 4,3 Grüßen wir einander in diesem Frieden.


Lied zur Bereitung: Das sollt ihr Jesu Jünger nie vergessen - EG 231,1-3


Bereitung

Gepriesen seist du, unser Gott, Schöpfer der Welt, wir bringen vor dich Brot und Wein,

Frucht der Erde und menschlicher Arbeit. Wie die Körner, einst zerstreut in den Feldern, und die Beeren, einst zerstreut auf den Bergen, jetzt vereint sind in diesen Gaben, so lass deine ganze Kirche (bald) versammelt von den Enden der Erde zu deinem Reich. (l)


Dialog - Präfation - Sanctus - Abendmahlsgebet

Der Herr sei mit euch.   G.   Und mit deinem Geist.

Erhebet eure Herzen.   G.   Wir erheben sie zum Herrn.

Lasst uns danksagen dem Herrn, unserm Gott.  G.   Das ist würdig und recht.

Wahrhaft würdig ist es und recht /

dass wir dich, unsern Gott und Vater

+   immer und überall preisen und dir danken. //

Durch dein lebendiges Wort hast du alles ins Dasein gerufen

+   und für gut befunden.

Du hast uns Menschen nach deinem Bilde erschaffen, /

dass wir an deinem Leben teilhaben

+   und deine Herrlichkeit sichtbar werde. 

Obwohl wir oft dein Gebot übertreten, verwirfst du uns nicht.  

+   Als die Zeit erfüllt war, sandtest du (den Erlöser Jesus) Christus.

Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. /

darum verkündigen und singen wir mit allen Engel und Heiligen

+   das Lob deiner Herrlichkeit. //

G: Heilig, heilig, heilig ... (EG 185.1)

Heilig bist du, Schöpfer der Welt, dein Ruhm überschreitet alle Grenzen. Wir feiern das Mahl der Danksagung und bitten dich: Sende herab den Geist, der lebendig macht und gib, dass wir in diesem Mahl Christi Leib und Blut im Glauben empfangen.

Einsetzungsworte

Sooft wir von diesem Brot essen und von diesem Kelch trinken, erfahren und bezeugen wir das Geheimnis des Glaubens:

G: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir bis du kommst in Herrlichkeit.

So danken wir dir, barmherziger Gott, für die Erlösung, die du uns schenkst in deinem Sohn. [Wir gedenken der Geburt und des Lebens deines Sohnes unter uns, seiner Taufe und des letzten Mahles mit den Seinen, seines Todes und des Abstiegs in das Reich des Todes. Wir verkünden seine Auferstehung und seine Erhöhung zu dir, wo er für uns Menschen eintritt und wir warten auf seine Wiederkunft in Herrlichkeit.] Gedenke seiner Hingabe und lass al-len Menschen zugutekommen, was er für uns vollbracht hat.

[ K:  Maranatha. Unser Herr kommt.    G:  Maranatha. Unser Herr kommt. ]

Nimm unsern Dank an für alles, was du uns schenkst. Erfülle uns mit dem Heiligen Geist, wenn wir jetzt dieses Mahl feiern, dass wir ein Geist und ein Leib werden in Christus. - Lass uns ein lebendiges Opfer sein zum Lob deiner Herrlichkeit. Wir singen dir das Lob in der Ge-meinschaft der Heiligen und erwarten das herrliche Kommen deines Reiches, wo wir mit der ganzen Schöpfung, erlöst von Sünde und Tod, dich rühmen und preisen werden ohne Ende.

[ K:  Maranatha. Unser Herr kommt.    G:  Maranatha. Unser Herr kommt. ]

Durch Christus, mit ihm und in ihm gebührt dir Gott, allmächtiger Vater in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit. (m)


Vaterunser


Brotbrechen und Agnus Dei

Der Kelch des Segens, für den wir danken, ist die Gemeinschaft des Blutes Christi. Das Brot, das wir brechen, ist die Gemeinschaft des Leibes Christi. Ein Brot ist es, so sind wir, die vie-len, ein Leib, weil wir alle an einem Brot teilhaben. nach 1.Kor 10,16.17

G: Christe, du Lamm Gottes (EG 190.2-4) 


Einladung - Austeilung


Dankgebet

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich. Halleluja.

G Und seine Güte währet ewiglich. Halleluja.

Ewiger, unser Gott, wir sagen dir Dank, dass du uns im Leib Christi vereinst durch die Taufe und uns mit Freude erfüllst in der Feier des Abendmahls. Leite uns auf dem Weg zur sicht-baren Einheit deiner Kirche und hilf uns, alle Zeichen der Versöhnung wertzuschätzen, die du uns gewährt hast. Schon jetzt haben wir von dem Festmahl gekostet, das du für uns bereitet hast in der kommenden Welt. Lass uns alle dereinst am Erbe der Heiligen teilhaben und leben in deiner himmlischen Stadt durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Retter und Herrn. (n)


Lied zum Ausgang: Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn - EG.E 30


Abkündigungen


Schlussgesang - Lobgesang

Im Dank für die ermöglichte Leuenberger Konkordie stimmen wir ein in den Lobgesang:

G Herr Gott, dich loben wir (Te Deum) - EG 191

oder Großer Gott, wir loben dich - EG 331,1.2.9-11

oder 

Friedensbitte: Verleih uns Frieden gnädiglich - EG 421


Segen (wie üblich)


Nachspiel


Quellen und Vorlagen


Soweit nicht anders angegeben sind Bibelverse wörtlich zitiert aus: Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung – revidiert 2017, © 2017, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

* Durch Stern gekennzeichnete Stücke entfallen, wenn kein Abendmahl gefeiert wird.

[ ] Durch Klammern gekennzeichnete Stücke können entfallen.

a vgl. Leuenberger Konkordie, 1983 - Kapitel "Weg zur Gemeinschaft"

b vgl. Evangelisches Gottesdienstbuch, (EKU/VELD), Berlin 2000 (!), S. 457

c vgl. Evangelisches Gottesdienstbuch, (EKU/VELD), Berlin 2000 (!), S. 457

d vgl. Evangelisches Gottesdienstbuch, (EKU/VELD), Berlin 2000 (!), S. 457

e vgl. F. Schulz, Die Lima-Liturgie, Kassel 1983, S. 12

f vgl. Leuenberger Konkordie, 1983, Kapitel "Gemeinsmes Verständnis"

g R.B. nach Leuenberger Konkordie, 1983, Kapitel "Verwirklichungen"

h Beim Einzug kann die Bibel vorgetragen und auf Altar bzw. Lesepult gelegt werden.

i vgl. F. Schulz, Die Lima-Liturgie, Kassel 1983, S. 11

k vgl. Württembergisches Gottesdienstbuch I, Stuttgart 2004, S. 353

l vgl. F. Schulz, Die LIma-Liturgie, Kassel 1983, S. 14

m vgl. Evangelisches Gottesdienstbuch (UEK/VELKD), Bielefeld / Leipzig, 2020, S. 774 ff  (nach der Lima-Liturgie - vgl. F. Schulz, Die Lima-Liturgie, Kassel 1983, S. 15 - 19)

n vgl. F. Schulz, Die Lima-Liturgie, Kassel 1983, S. 20